LERDA e.V.
Lausitzer Arbeitsgemeinschaft für ingenieurtechnische
Forschung und Entwicklung

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Satzung
Lausitzer Arbeitsgemeinschaft
für ingenieurtechnische Forschung und Entwicklung
Lausitz engineering Researcn and Development Association
SATZUNG der Lausitzer Arbeitsgemeinschaft für ingenieurtechnische Forschung und Entwicklung (Lausitz engineering Research and Development Association) LERDA e.V. Präambel:
Die Arbeitsgemeinschaft stellt sich die Aufgabe im Rahmen des Lausitz-Projektes, einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen und demographischen Belebung und Weiterent­wicklung der Lausitz zu leisten.
Das Lausitz-Projekt stellt sich der jede positive gesellschaftliche Weiterentwicklung hemmenden und z.Z. wirkenden Entsolidarisierung entgegen und will den Menschen vor Ort ermutigen, motiviert durch seine Heimatliebe, aus eigener Kraft zukunftssichemde Ziele zu verwirklichen.
Das Lausitz-Projekt setzt auf die Aktivierung brachliegender geistiger und praktischer Potentiale, die durch Einbindung in ingenieur-wissenschaftiiche Projekte der nationalen und internationalen Wissenschaft und Forschung wirtschaftlich verwertbare Angebote und Leistungen entwickeln und diese dann über ein regionales Netzwerk von KMU's realisieren. Zielrichtung der Projektrealisierung ist der internationale Ingenieur-Dienstleistungsexport und die Handwerkspflege in Verbindung der jeweiligen Landeskultur unter besonderer Ein­beziehung zu entwickelnder deutsch-polnischer und deutsch-tschechischer Kooperations­beziehungen.
Die zeitnahe Verwirklichung dieses Projektes wird in der strukturschwachen Lausitz eine gesellschaftspolitische Signalwjrkung hervorrufen.
Die von Anfang an konsequente Ausrichtung auf internationale Arbeltsgebiete wird der lausitzer Region im wissenschaftlichen und gewerblichen Bereich dauerhaft Arbeitsplatze sichern und den Standort, Lausitz, international aufwerten.
§1 Name und Sitz
Die "Lausitzer Arbeitsgemeinschaft für ingenieurtechnische Forschung und Entwicklung (Lausitz engineering Research and Development Association) LERDA e.V." ist ein Zusammenschluß der an dieser Aufgabe Interessierten.
Die Arbeitsgemeinschaft hat ihren Sitz in Bad Muskau. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§2
Aufgabe
1 .Die Arbeitsgemeinschaft sammelt und verbreitet wissenschaftliche Kenntnisse von Tätigkeiten für und im internationalen Markt auf dem Gebiet der ingenieurtechnischen Forschung und Ökistik in Koordination von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Dabei wird unter Nutzung in der Lausitz vorhandener, brachliegender, ingenieurtechnischer Potentiale ein Ingenieur-Dienstleistungsexport entwickelt.
2,Sie stellt sich die Aufgabe der Förderung von Handwerkspflege in Verbindung mit der jeweiligen Landeskultur in einem " Internationalen Trainingszentrum für Handwerks-pflege, angepasster Technik und Konversion" eine Plattform zu geben.
3.Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet mit Einrichtungen gleicher oder ähnlicher Aufgaben­stellung im In- und Ausland partnerschaftlich zwecks Kontaktpflege und Erfahrungsaus­tausch zusammen.
4.Die Arbeitsgemeinschaft unterhält und betreibt eine Initiativgruppe, die die Gründung des" Lausitzer Wissenschaftskolteg mit ingenieurtechnischer Ausrichtung" vorbereitet.
I
§3
Gemeinnützigkeit
Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnutzige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, Die Arbeits­gemeinschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster LiniB eigen wirtschaftliche Zwecke. Sie wahrt Neutralität gegenüber parteipolitischen und verbandsbezogenen Interessen,
§4
Verwendung der Mittet und Beiträge
Mittel der Arbeitsgemeinschaft dürfen nurfürsatzungsgemaße Zwecke verwendet werden. die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken der Arbeitsgemeinschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Beiträge werden vorerst nicht festgeiegt.Ansonsten beschließt diese die Mitglieder­versammlung,
§5
Mitgliedschaft
1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen oder rechtsfähige Personen-
gemeinschaften werden, wenn zu erwarten steht, daß sie den Zweck der Arbeits­
gemeinschaft fördern werden.
Die Mitglieder verpflichten sich zur aktiven Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft, sowie
insbesondere auch zur Unterstützung des Vorstandes.
Die Mitglieder verpflichten sich zur Verschwiegenheit bei Interna und zur Kompromis-
bereitschaft im Konfliktfall.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch die Annahme eines schriftlichen Aufnahmearrtrag
durch den Vorstand.
2. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austrittserklärung oder Ausschluß, bei
juristischen Personen auch durch deren Auflösung. Der Austritt muß dem Vorstand
gegenüber schriftlich erklärt werden, er ist nur zum Ende eines Kalenderjahres zulässig.
Der Ausschluß setzt vereinsschädigendes Verhalten voraus. Er darf nur erfolgen aufgrund
eines vom Vorstand empfohlenen, mit 3/4-Mehrtielt gefaßten Beschlusses der Mitglieder­
versammlung.
§6 Organe
Die Organe der Arbeitsgemeinschaft sind - die Mitgliederversammlung -der Vorstand

§7 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft und ist das oberste Organ der Arbeitsgemeinschaft. Sie faßt die zur Erreichung des Zwecks der Arbeitsgemeinschaft erforderlichen Beschlüsse. Sie ist als ordentliche Versammlung insbesondere zuständig für s ) die Wahl des ersten und stellvertretenden Vorsitzenden sowie der werteren Mitglieder
des Vorstandes b) die Wahl von Kassenprüfem
c)
die Wahl des Beirates
c)
die Genehmigung des Jahreshaushaltes
e ) die Festsetzung der jährlichen Mitgliederbeiträge
f ) die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und des Kassenberichtes des Vorstandes g) die Entlastung des Vorstandes h) die Änderung der Satzung
2, Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr vom Vorstand einberufen. Der Vorstand hat darüber hinaus jederzeit auf schriftliches Verlangen des Beirates oder eines Fünftel aller Mitglieder unter Angabe von Gründen diese einzuberufen.
3, Zu der ordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens 3 Wochen vorher unter
Angabe der Tagesordnung schfrtftiieh einzuladen, zu einer außerordentlichen Mitglieder­
versammlung mindestens 2 Wochen vorher.
4. Jede form- und fristgerecht einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die
Anzahl der Erschienenen beschlußfähig. Es entscheidet die einfache Stimmenmehrheit,
sofern das Gesetz oder diese Satzung nicht zwingend etwas anderes vorschreiben.
Jedes Mitglied hat bei der Abstimmung eine Stimme
5t Satzungsanderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit der zu der Versammlung erschienenen Mitglieder. Ein Beschluß über die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft wird nur wirksam, wenn 3/4 aller Mitglieder diesem Beschluß zustimmen. Wird diese Zahl nicht erreicht, soll eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden; auf dieser Versammlung genügt eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder, womit der Beschluß zur Auflösung der Arbeitsgemeinschaft wirksam wird.
6.
Die Versammlungsbeschlüsse sind vom Schriftführer zu protokollieren. Die protokollier­ten Beschlüsse bedürfen der Gegenzeichnung durch den Versammlungsleiter.
7.
Die Mitgliederversammlung wird in der Regel durch den ersten Vorsitzenden geleitet -im Verhinderungsfall durch seinen Stellvertreter oder einem Vorstandsmitglied.
§8 Vorstand
1, Der Vorstand besteht aus mindestens vier, höchstens neun Mitgliedern, und zwar
-
dem ersten Vorsitzenden
-
dem stellvertretenden Vorsitzenden
-
dem Schatzmeister
-
dem Schriftführer
-
bis zu fünf Beisitzern
Der Vorstand übt sein Amt ehrenamtlich aus.
2, Im Vorstand sollen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und dem Praxisbereich beteiligt
sein.
3. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre von der Mitgliederversamm­
lung gewählt Die Wiederwahl Ist zulässig.
Die Mitglieder des Vorstandes bleiben in jedem Fall bis zur Neuwahl im Amt.
4. Der erste Vorsitzende führt die Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft mit Unterstützung
einer Geschäftsstelle und vertritt zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden oder
einem weiteren Vorstandsmitglied die Arbeitsgemeinschaft gerichtlich und außergericht­
lich. Im Falle der Verhinderung tritt nach schriftlicher Regelung des Vorstandes an seiner
Stelle eines der weiteren Vorstandsmitglieder. Der Fall der Verhinderung des
Vorsitzenden braucht nicht nachgewiesen werden.
5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
§9 Beirat
Die Arbeitsgemeinschaft hat einen Beirat, Der Beirat
-
berät den Vorstand bei der Auswahl und Vorbereitung von Vorhaben
-
unterstützt den Vorstand bei der Pflege und Erweiterung internationaler Kontakte
-
kann allen Organen der Arbeitsgemeinschaft Empfehlungen unterbreiten
-
soll vom Vorstand in allen wichtigen, den Beirat betreffenden Angelegenheiten konsultiert werden.
Der Beirat dient auch dem Zweck, Auffassungen und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fach- und Interessenbereichen in der Arbeltsgemeinschaft zur Sprache und zum Ausgleich zu bringen. Er soll dementsprechend fachlich vielseitig und auch mit auslandischen Mitglie­dern besetzt werden.
Der Beirat besteht aus ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes berufen.
§10
Das "Lausitzer Wissenschaftskolleg mit ingenieurwissenschaftlicher Ausrichtung" (LWK)
Die Arbeitsgemeinschaft bereite über die Konstituierung einer Initiativgruppe (IG)
die Gründung das LWK vor.
Zur Gründung des LWK wird ein gesonderter Beschluß der Arbeitsgemeinschaft
herbeigeführt.
1.
Die Aufgaben der IG sind In § 2 dieser Satzung festgelegt.
2.
Der Vorstand ist befugt, einen haupt- oder nebenamtlich tatigen Leiter der IG zu bestehen.
3.
Die IG erarbeitet eine Geschäftsordnung für ihre Arbeit und läßt sich diese vom Vorstand genehmigen.
§11 Geschäftsführer
1, Der Vorstand ist befugt im Bedarfsfall einen oder mehrere Geschäftsführer zu bestellen.
2. Der oder die Geschäftsführer führen die Arbeitsgemeinschaft nach den Richtlinien
des Voestandes.
§12 Auflösung der Arbeitsgemeinschaft
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Arbeitsgemeinschaft oder bei Wegfall Ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Arbeltsgemeinschaft dem Landkreis GR zu. der es ausschliesslich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 18.11.2004.